DEBATTE ANATOMIE UND ROBOTIK DURCH KUNST: DER MENSCHLICHE KÖRPER ZWISCHEN MEDIZIN UND TECHNIK, AUS DER SICHT DER JUNGEN
  • 01/08/2026

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DEBATTE ANATOMIE UND ROBOTIK DURCH KUNST: DER MENSCHLICHE KÖRPER ZWISCHEN MEDIZIN UND TECHNIK, AUS DER SICHT DER JUNGEN

Um 21:30 Uhr

Wenn es um Medizintechnik geht, denken die meisten Menschen oft an herkömmliche Prothesen. Das Meeting wird hingegen einen umfassenderen Blick auf einen stark expandierenden Sektor werfen: Exoskelette, tragbare Robotik, Teleoperation und neue Formen der Wahrnehmung in realen und virtuellen Umgebungen.

Der Ansatz wird zugänglich, visuell und theatralisch sein, um das Publikum an komplexe Themen heranzuführen, ohne auf reinen Fachjargon zurückzugreifen. Im Zentrum der Diskussion wird der menschliche Körper stehen, der nicht nur als Objekt medizinischer und anatomischer Studien betrachtet wird, sondern auch als ingenieurwissenschaftliches Modell: Skelett, Muskeln, Sehnen und Bänder werden zum Ausgangspunkt, um zu verstehen, wie die Natur neue robotische Lösungen inspirieren kann.

Das Meeting wird von Marcello Palagi, einem 30-jährigen Maschinenbauingenieur aus Livorno, geleitet, der kürzlich an der Scuola Superiore Sant’Anna in Pisa promoviert hat und sich auf tragbare Robotik und Teleoperation spezialisiert hat. Es wird auch die Teilnahme von Daniele Leonardis, außerordentlicher Professor an der Scuola Superiore Sant’Anna, einem Experten für haptische Systeme und Technologien für taktiles Feedback, erwartet.

Die Diskussion wird vom Zusammenhang zwischen Anatomie und Kunst ausgehen und zeigen, wie künstlerische Zeichnung aus dem Studium der Struktur und Dynamik des menschlichen Körpers entstehen kann. Von hier aus wird die Beziehung zwischen Anatomie und Robotik eingeführt: Der Körper als Inspirationsquelle und gleichzeitig als Modell, das durch die Kompromisse, die durch technologische und wirtschaftliche Grenzen auferlegt werden, neu interpretiert werden muss.

Der zweite Teil wird der Ingenieurwissenschaft und Teleoperation gewidmet sein, mit einer Live-Demonstration von Exoskeletten und ferngesteuerten Robotikhänden über Wi-Fi. Das Publikum wird sehen können, wie menschliche Bewegungen von einem Robotersystem erfasst, übertragen und repliziert werden können. Der Beitrag von Prof. Daniele Leonardis wird auch die Rolle haptischer Geräte vertiefen, Technologien, die es dem Bediener ermöglichen, taktiles Feedback zu erhalten und zu „spüren“, was der Roboter wahrnimmt.

Der letzte Teil wird in die Zukunft blicken, mit einem Schwerpunkt auf der Rolle der künstlichen Intelligenz und des maschinellen Lernens in der Robotik: von der Anpassung an die Umgebung über die Verarbeitung von Bildern und Zeichnungen bis hin zur Gestaltung von Robotikstrukturen, die von der realen Anatomie inspiriert sind, aber in der Lage sind, die natürlichen Möglichkeiten des menschlichen Körpers zu erweitern.

Nach dem ersten Teil des Meetings wird das Event Raum für direkte Interaktion mit dem Publikum bieten. Die Anwesenden können die Geräte ausprobieren, die Exoskelette tragen, das taktile Feedback an den Fingerspitzen erleben und die Roboterhände über das Teleoperationssystem aus der Ferne steuern.

Das Meeting möchte eine zeitgemäße Lesart der Robotik bieten: nicht nur als technische Disziplin, sondern als Raum des Dialogs zwischen Medizin, Ingenieurwesen, Kunst und neuen Generationen.

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