Roberto Tofani in „Genius und Verzweiflung der Landbevölkerung“
  • 24/07/2026

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Roberto Tofani in „Genius und Verzweiflung der Landbevölkerung“

Das vorletzte Treffen in den Bagni Paolieri in Quercianella für die Ausstellung Ohne Ansprüche – Badeanstalt 2026, organisiert von Michele Cecchini, ist für Freitag, 24. Juli um 18.30 Uhr geplant.
Das Treffen, mit freiem Eintritt, trägt den Titel: Genie und Verzweiflung der ländlichen Bevölkerung – Eine Abendgesellschaft zwischen Stühlen, Glühwürmchen und Drehleier.

Das Thema der Ausstellung lautet „die Orte“, verstanden als Träger von Bedeutung. So wird Roberto Tofani, der seit jeher an der wahren toskanischen Kultur interessiert ist, aus der große Autoren der Vergangenheit wie Giovanni Boccaccio und Renato Fucini geschöpft haben, das Publikum auf eine Reise durch das Land und ein kleines Dorf im Florentiner Raum führen. Er wird Anekdoten aus einer fernen Vergangenheit (Ende der 50er Jahre, Anfang der 60er Jahre) zurückbringen, während der Sommerabende zwischen Glühwürmchen, Lichtpunkten, Klängen, Gerüchen, Empfindungen, Lachen, Erinnerungen.

An den Abenden nahm eine Gruppe von Menschen teil, die trotz Armut, Unwissenheit und Verzweiflung sich als Teil eines Ganzen fühlten, für ein Teilen, das die Marginalität ausschloss. Die Zufriedenheit, Geschichten zuzuhören, zu erzählen und zu kreieren, auch wenn sie voller Leiden waren, aber immer den Willen zeigten, zu amüsieren und die Macht zu verspotten, um aus ihrer immensen Menschlichkeit eine Kraft zu machen, die der Unterdrückung entgegenwirkt.

Tofani behauptet, dass in diesen Geschichten bereits die ersten Warnsignale von etwas zu spüren sind, das kurz bevorsteht und bald diese Welt vollständig wegkehren wird. Daher ist es wichtig, sich an dieses Vergangene zu erinnern, in dieser Vergangenheit zu graben, um das Nützliche zu finden, das uns dazu dienen kann, an eine Solidarität durchdrungene Hoffnung zu glauben.

Geboren in Florenz im Jahr 1954, lebt Roberto Tofani seit jeher in Lastra a Signa. Als Lehrer und Vizepräsident des ruhmreichen Kunstlyzeums „Virgilio“ in Empoli hat er sich in der Schule als Lehrer und „Hofnarr“ engagiert und hat allein mit der Kraft seines Verstandes unendlich viele literarische Werke geschaffen, die, wie gesagt, in seinem Geist geblieben sind. Nun, als angeblich alter und verwirrter Mann, schreibt er Nichtigkeiten, um diese immense Vielfalt von Farben einzufangen, die immer um ihn herumgeflattert ist.

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